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Mode und Freiheit – Fashion in New York

Das Verständnis von Freiheit gelang mir erst, als ich auf dem Aussichtspunkt des Rockefeller Centers in Manhattan am Anfang der 5th Ave stand und New York in seiner ganzen Pracht von oben betrachten konnte. Zu Beginn war ich mehr als überwältigt, ich fühlte mich so klein in dieser imposanten Umgebung, die sich vor mir in Richtung Empire State Building und Liberty Island erstreckte und zugleich riesig, weil ganz Manhattan plötzlich so übersichtlich wurde.

Frei wie ihre Statue, das sind sie wirklich, die Amerikaner, dachte ich, und unabhängig. Jeder kann das tun, was er oder sie für richtig hält. Alles und nichts ist möglich in New York.

Ein Sinnbild, das sich auf die Welt der Mode sicher übertragen lässt …
Zurück auf der ruhmreichsten Straße der Stadt, der 5th Avenue, kam für mich schnell wieder das Gefühl von Enge auf. Die 5th Avenue mit ihren unzähligen Fashion Stores, Cafés und Restaurants und tausenden von Menschen, die alle in Bewegung sind und jeder aber doch wiederum buchstäblich seinen eigenen Weg geht. Auch hierin entdeckte ich etwas Modeverwandtes, etwas Eigensinniges.

Dass die Stadt, die nie schläft, die bedeutendste Modecity weltweit ist, wusste ich natürlich schon vor meiner Reise. Bewusst wurde mir das aber erst, als ich die unzähligen Geschäfte und das Luxusshopping-Center Bergdorf Goodman sah, das die bezauberndste Schaufensterdekoration präsentierte, die ich je gesehen hatte. Abertausende kleine Kristallglasdiamanten säumten die simplen Schaufensterpuppen und blitzten mich imposant an.

Mit mir schaute eine ganze Menschenmenge in die Schaufenster, die ich unauffällig betrachtete. So unterschiedlich die New Yorker in ihrer Herkunft sind, so unterschiedlich ist ihr persönlicher Look.

So viele verschiedene Styles wie in New York gibt es sicher nirgendwo. Das mag auch ohne Zweifel an den verschiedenen Vierteln liegen, die den Look bestimmen.
Im Financial District, dem Banken- und Börsenviertel, stellte ich sofort fest, dass Businesslooks natürlich absolut im Vordergrund stehen. Strenge Businesskostüme in klaren Farben und ein luxuriöses Lederaccessoire trug hier jede zweite Lady. Das Business gibt den Stil vor, dachte ich. Hier kennt die Mode ihre Grenzen. Die modische Freiheit tritt zurück, findet dennoch aber ihren Ausdruck. Sie vermittelt bewusst Abgrenzung und Seriosität, und die Fähigkeit etwas zu bewegen.

Keinen größeren Kontrast zum täglichen Businessleben an der Wall Street stellte für mich Greenwich Village dar, ein westlicher Stadtteil Manhattans. Das Künstlerviertel ist so vielseitig, dass ich aus dem Staunen fast nicht mehr heraus kam. Hier fühlte sich die 5th Ave und mit ihr die riesigen Wolkenkratzer und das wuselige Treiben auf den Verkehr befüllten Straßen so weit entfernt an.
Die Häuser sind flacher und die Fassaden verspielter. Das Hipster-Leben hat hier seinen vollen Einzug gefunden. Auch in der Art, wie sich die New Yorker hier kleiden. Alles, was aus der Mode zu kommen schien und auf den ersten Blick etwas veraltet wirkte, erwacht hier wieder in Kombination mit modernen Accessoires oder Keypieces zum Leben. Es ist hip, frei zu sein, in dem, was man tut und wie man sich stylt. Mich hat es mit großem Interesse und großer Freude erfüllt zu sehen, wie positiv das Ganze auf einen selbst wirkt.

Sicher ist das nur ein kleiner Abriss, von dem, was New York uns zeigen kann, wenn man nur genau hinsieht. Für mich war diese unglaubliche Stadt mehr als inspirierend und oftmals sehr überwältigend. Der Besuch dort hat mir eine Welt eröffnet, die einem ein besonderes Gefühl gibt.

Freiheit ist eigentlich ein Begriff aus der politischen Philosophie und hat auf den ersten Blick mit Mode nicht viel gemeinsam. Betrachtet man aber die Bedeutung, welche besagt, dass jeder Mensch unabhängig von jeglichen Normen das tun und ausdrücken kann was er möchte, wird hier die Brücke zur Mode gebildet.
Jede kreierte Kollektion und auch der persönliche Kleidungstil bringen das zum Ausdruck, was wir denken und was wir sind. Das lässt uns frei werden gegenüber allen Grenzen, in unserer Persönlichkeit und in unserem Look. Fühlt euch frei und habt Mut zu dem Style, der euch ausmacht.

“Places to be” New York

Hier präsentiere ich euch eine kleine Auswahl der Bars und Plätze, an denen ihr die Möglichkeit habt, zum einen die High Society der Businesswelt und zum anderen das Hipsterleben aus nächster Nähe zu betrachten. Lasst euch inspirieren!

Financial District, The dead Rabbit Grocery and Grog

…gehört zu den besten Bars in New York. Super freundliche Bedienung und Cocktailfans kommen bei der großen Getränkekarte voll auf ihre Kosten!
www.deadrabbitnyc.com

Greenwich Village, Washington Square Park

Wer sich hier ein paar Entspannungsminuten vom großen Treiben in NYC gönnt, sieht viele junge Künstler, die sich in kleinen Grüppchen am Washington Square Arch tummeln. Einfach schön anzusehen.
www.nycgovparks.org

Greenwich Village, The spotted pig

Süßes Restaurant an der Greenwich Street, dessen Einrichtung an einen alten englischen Pub erinnert. Hier gibt es die besten Burger, die nicht nur toll aussehen, sondern auch so schmecken!
www.thespottedpig.com

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Über den Autor

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Janina

Unser Sonnenschein Janina liebt lässige Looks. Als Advertising Specialist im Bereich Text und Social Media lässt sie sich am liebsten vom Lifestyle und der Kultur großer Metropolen inspirieren. Niemals ohne: Meine Perlenohrringe

1 Kommentar

  • gaby betz stenzel

    4. Februar 2016

    hallo fr janina von marc cain. , eine traumhafte stadt/mode führung durch new york!!! mit allem in deinem wundervollen reisebericht über big apple hast du den nagel auf den kopf getroffen. es ist auch meine absolute lieblingsstadt herzliches dankeschön aus reutlingen g a b y

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