DA STEPPT DER BÄR – STUDIO 54 STIMMUNG IN DER HAUPTSTADT

Stellt Euch vor, Ihr bekommt eine Einladung in Neonfarben, auf der steht „Members only“ mit keinem geringeren Absender als Marc Cain!
Das klingt nicht nur vielversprechend, nein, das muss wieder der Clou der Berliner Modewoche sein – so viel steht fest.
Meine Antwort: Ich packe, wo soll ich wann sein?!

Marc Cain ist für mich seit fast zehn Jahren ein Pflichttermin der Berliner Modewoche.
Die Stimmung, die Menschen, die Models und die Mode – dies ist in all den Jahren immer authentisch, tragbar und nahbar geblieben.
Doch dieses Mal sollte es abwärts gehen, nicht die Kollektion, nein, für uns „Members“. Denn die Show-Location war die angesagte Eventlocation „U3“ direkt am Bahnhof Potsdamer Platz. Uhhhhhlala!

Doch ganz von vorne: Am Montag reiste ich mit meinem Mann, Fotografen und Partner, dieses mal auch Nanny, denn unsere zehn Wochen alte Tochter war mit an Bord, in die Hauptstadt. Erste Station – das Fitting im MC Showroom.
Ein Marc Cain- from-Head-to-Toe-Look musste her. Für mich setzt dann immer ein wenig dieses „Cinderella-Feeling“ ein, denn nur innerhalb kürzester Zeit verwandle ich mich im Showroom von einer Casual Mom in eine selbstbewusste, stilsichere Frau. Meist habe ich keine bestimmte Vorstellung im Kopf, was ich am Abend der Show auf dem Red Carpet tragen soll. Dies lässt mir die Freiheit, zu experimentieren und mich kreativ auszutoben. Mein Hintergedanke ist lediglich, was würde Chef-Designerin Frau Veit wohl dazu sagen. Da ich weiß, dass sie Leo, Farbe und Mustermix liebt, ist es für mich eigentlich immer ein Kinderspiel.

Da ich meist mehr als einen Look im Showroom entdecke, der mir gefällt, kann ich nicht anders, als am darauf folgenden Tag schon am Morgen in ein Marc Cain Outfit zu schlüpfen, um so meine Modewochen To-Dos zu erledigen – Meetings, Shows, Fittings. Der Terminplan ist voll, doch hat auch eine zeitliche Begrenzung. Denn am Abend ist die besagte Show. „Members only“ klingt es in meinem Kopf. Noch immer weiß ich nicht, was das zu bedeuten hat.

So freue ich mich also auf ein Blind Date mit den Herbst/Winter Kollektionen 2018 und kann es kaum erwarten, in mein besagtes Cinderella Outfit zu schlüpfen, oder sollte ich besser sagen, in das einer Eisprinzessin. Denn genau das war es dieses Mal. Ein eisblaues Tüllkleid der aktuellen Frühjahr/ Sommer-Kollektion mit blauem Unterrock und cremefarbenem Mantel. Die farblich passende Tasche rundete gemeinsam mit den Overknees aus Satin den Look ab. Make-up und Haare blieben natürlich, lediglich strahlend.

Nun aber ab zur Location, die wie gesagt ganz schön un­der­ground war.
Da war sie wieder, diese magische Stimmung,  ein Potpourri aus Aufregung, Anspannung und guter Laune. Ich liebe das!
Ist der rote Teppich, die kritische Linse der Fotografen und die schnelle Zunge der Journalisten erstmal geschafft, kann man entspannt am Laufsteg Platz nehmen und sitzt, wie gewohnt in bester Gesellschaft, unter Freunden und bekannten Gesichtern.

Die Show beginnt. Mein Modeherz tanzt. Nicht nur zur hippen Musik der 80er, nein, auch zu den gezeigten Looks.

„Stellt euch ein Mädchen vor, das in den 80er-Jahren vom Land nach Berlin zieht. Tagsüber spaziert sie dick eingepackt durch die Straßen, am Abend entdeckt sie das Nachtleben ohne Sperrstunde.“ So beschreibt kurz darauf auch Chefdesignerin Karin Veit die Kollektionen von Marc Cain für Herbst/Winter 2018/19.
Die Studio 54 Stimmung war allgegenwärtig, kaum jemand konnte seine Füße still halten, als Victoria´s Secret Model Georgia Fowler zu „You´ve got the Power“ (von Su Kramer im mega Bootleg Mix) über den Laufsteg tanzte. Yeahhhhh!

Bereits Backstage ging es heiß her, auf Alu-Folie wurden die Haare zu wilden Locken gedreht, die anschließend zum Beat wippten. Wer hat Lust auf ein Hair & Make-up Special beim nächsten Mal – ich unbedingt, denn dieser Look ist das Nachmachen definitiv wert.

Fest steht, im kommenden Herbst/Winter wird immer ein starker farbiger Akzent im Vordergrund eines jeden Outfits stehen. Also lag ich mit meinen azurblauen Overknees schon gar nicht so falsch. Kontraste, neue Silhouetten, Fun Fur, Samt und Silber Metallic – alles Dinge, die wir im Hinterkopf behalten sollten. Mode soll nach wie vor Spaß machen, unsere eigene Persönlichkeit unterstreichen und die Dancing Queen in uns zum Vorschein bringen. Bin ich dabei!

Meine Favoriten könnt ihr hier sehen:

Na, wenn da nicht selbst der Bär mitsteppt!
Für mich geht es nun wieder zurück aufs Land, dick eingepackt, um vom Night Fever zu träumen und um schon mal Platz in meiner Garderobe zu schaffen!

Eure Kate

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Über den Autor

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Kate Gelinsky

Eine unserer Lieblings-Bloggerinnen Kate von kateglitter.com hat nicht nur den richtigen Riecher für angesagte Trends, sondern auch einen guten Draht zu Stars und Sternchen. Niemals ohne: Sonnenbrille

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