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Marc Cain geht neue Wege: Start der Corporate Kampagne #MysteriousWomen

Mehr denn je wollen Menschen inspiriert werden von außergewöhnlichen Geschichten, Emotionen und besonderen Charakteren. Die Marc Cain Corporate Kampagne greift diesen Gedanken auf und erzählt von herausragenden Frauen, die in ihren Bereichen Vorreiter waren. Sie haben auf nationaler oder internationaler Ebene Maßstäbe gesetzt und ihre Träume verwirklicht. Sie wurden von ihren Visionen beflügelt, angetrieben und zu dem gemacht, was sie heute sind. Ziel der Kampagne ist es, mit der Einzigartigkeit und dem motivierenden Spirit der verschiedenen Persönlichkeiten zu begeistern. Im Mittelpunkt der Print-, Online- und TV-Kampagne stehen drei Protagonistinnen: Anny Divya aus Indien, jüngste Pilotin eines der größten Passagierflugzeuge der Welt, Dalad Kambhu, Deutschlands erste Thai-Sterneköchin und Ulla Holthoff, erste Fußball-Kommentatorin im deutschen Fernsehen. Die Corporate Kampagne ist die konsequente Fortführung der “Mysterious Women” Serie über einzigartige Frauen, die durch ihre Fähigkeiten, Leistungen und Engagement überzeugen konnten.

Ulla Holthoff ist die erste Fußball-Kommentatorin im deutschen Fernsehen.

Ulla Holthoff wurde 1958 in Welver in Nordrhein-Westfalen geboren. Als Tochter eines Bahnarbeiters stammt sie aus einfachen Verhältnissen. Ihre zukünftige Rolle war aus der Sicht ihrer Eltern früh festgelegt: Hausfrau und Mutter. Doch Ulla Holthoff war ein neugieriges Kind, welches Antworten auf ihre vielen Fragen wollte. Ihre Neugier brachte sie schließlich zum Journalismus. Auf dem zweiten Bildungsweg machte sie ihr Abitur und schaffte über die Arbeit in der Sportredaktion der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung den Einstieg in den Beruf. Als Journalistin durfte sie Fragen stellen und bekam all die Antworten, die ihr in ihrer Jugend immer vorenthalten blieben. Sie ist die erste Frau, die im deutschen Fernsehen ein Fußballspiel kommentierte. Damit hat sie einer Branche, die von Männern dominiert war, eine weibliche Note verliehen. Ulla Holthoff ist eine starke, erfahrene Frau, die sich den ihr entgegen gebrachten Respekt durch ihre Leistung und den Erfolg erarbeitet hat.
Wenn du jetzt noch mal an deine Kindheit zurückdenkst. Was war damals dein größter Traum als du vielleicht zehn oder elf Jahre alt warst, was wolltest du unbedingt in deinem Leben erreichen?
Was ich immer wollte war unabhängig sein. Ich wollte raus aus dieser geistigen Enge in der ich großgeworden bin als Kind auf dem Land, damals noch eher mit einer Weltanschauung aus dem 19. als 20. Jahrhundert. Es war mir alles so eng und mein Traum war ohne konkretes Ziel einfach Unabhängigkeit. Hier raus und für mich selbst sorgen können.

Wie war dein Weg bis du tatsächlich Journalistin wurdest?
Ich wollte immer wissen. Also ich bin relativ knapp gehalten worden mit meiner Neugier. Ich war ein ganz neugieriges Kind. Habe aber immer nur zur Antwort bekommen: Das geht dich nichts an, halte dich da raus, dafür bist du nicht zuständig. Und das hat meine Neugier immer noch gestärkt und ich wusste als Journalistin kann ich alles fragen und ich kriege meistens auch gute Antworten und kann all das was ich wissen will aus erster Hand erfahren und nicht gefiltert durch Zweite oder Dritte. Das war meine Motivation Journalistin zu werden.

Du hast nie so gehandelt wie andere es von dir erwartet haben, sondern bist immer bei dir selbst geblieben. Wie wirkte das auf dein Umfeld?
Ich glaube, dass es immer sehr stark gewirkt hat auf andere wie unkonventionell ich war. Dadurch, dass ich überhaupt keine Ahnung von Konventionen hatte, wusste ich auch nicht wie deplatziert es vielleicht manchmal war, wie ich aufgetreten bin. Und auf andere wirkte das sehr stark, sehr klar.

Wie war es dann oder tatsächlich, die erste Frau zu sein, die ein Fußballspiel moderiert?
Ich habe zum Teil einiges mehr erkannt in Fußballspielen als die Kollegen was mir natürlich ganz schnell viel Anerkennung brachte. Skepsis war auch immer da. Aber erstaunlicherweise wurde die Ablehnung größer je besser ich wurde. Weil ich dann zur ernstzunehmenden Konkurrenz von Kollegen wurde und ihnen Jobs wegnahm, die sie eigentlich für sich reklamieren wollten.

Wie würdest du dich als Journalistin beschreiben, was für eine Art von Journalistin warst du?
Für mich ging es nie darum Klischees zu bestätigen sondern Situationen aufzudröseln und die Hintergründe sichtbar zu machen. Ich war nie jemand für Headlines sondern für hintergründiges Wissen als Journalistin. Was mich wirklich ausgezeichnet hat bis heute war glaube ich immer meine große Fairness. Mir war nie wichtig wegen einer schnellen Schlagzeile über Leichen zu gehen oder Menschen bloßzustellen, sondern wirklich den Menschen hinter der Geschichte zu zeigen.